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Innsbruck liest

Innsbruck liest vom 10. bis 15. Juni 2021

Einmal im Jahr erhalten die Menschen in Innsbruck ein besonderes literarisches Geschenk. Insgesamt 10.000 Exemplare eines ausgewählten Buches werden kostenlos im Stadtraum verteilt. Bei unterschiedlichen Veranstaltungen sind die Menschen eingeladen, dem/der Autor*in zu begegnen und sich mit den Themen des Buches auseinanderzusetzen.
2020 musste die Aktion verschoben werden und wird heuer von 10. bis 15. Juni 2021 nachgeholt. Welches Buch Innsbruck heuer liest, bleibt wie in den Vorjahren ein Geheimnis, das Ende Mai gelüftet wird. Soviel sei vorab verraten: In Zusammenarbeit Akteur*innen aus verschiedenen Kulturbereichen ist ein bewegtes Programm im Entstehen.

Die 2004 von der Stadt Innsbruck gestartete Aktion Innsbruck liest hat sich durch den wiederkehrenden Erfolg und die sehr gute Außenwirkung als wichtiges Leseprojekt und als Fixpunkt im Innsbrucker Kulturleben positioniert. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Lesen zu begeistern und Literatur auf unterschiedliche und vor allem niederschwellige Weise zugänglich zu machen. Das Rahmenprogramm mit Veranstaltungen und Verteilaktionen unterstützt diesen zentralen Aspekt.

Auswahl des Innsbruck liest-Buches

Die Auswahl erfolgt jährlich im Herbst durch eine dreiköpfige Fachjury. Neben der Attraktivität des Inhaltes steht bei der Auswahl auch der Fördergedanke für Autor*innen, die am Beginn ihrer literarischen Laufbahn stehen, im Mittelpunkt.

Jurymitglieder für das Buch 20_21
Priv.Doz.Dr.in Renate Giacomuzzi: Innsbrucker Zeitungsarchiv – Universität Innsbruck
Bernd Schuchter: Rezensent, Autor und Verleger (Limbus Verlag)
Anna Wieland: Buchhändlerin (Riepenhausen Schwaz)

Juryvorsitz und Projektbegleitung
Univ.-Prof. Dr. Thomas Wegmann: Institut für Germanistik, Universität Innsbruck

Bisherige Innsbruck liest-Bücher
2019 Laura Freudenthaler: Die Königin schweigt (Roman)
2018 Alina Herbing: Niemand ist bei den Kälbern (Roman)
2017 Friederike Gösweiner: Traurige Freiheit (Roman)
2016 Didi Drobna: Zwischen Schaumstoff (Roman)
2015 Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (Novelle)
2014 Erwin Riess: Herr Groll im Schatten der Karawanken (Roman)
2013 Margit Schreiner: Die Tiere von Paris (Roman)
2012 Judith W. Taschler: Sommer wie Winter (Roman)
2011 Annette Pehnt: Mobbing (Roman)
2010 Anna Kim: Die gefrorene Zeit (Roman)
2009 Rudolf Habringer: Alles wird gut. Liebesgeschichten (Erzählband)
2008 Sabine Gruber: Über Nacht (Roman)
2007 Anthologie Innseits mit Texten von 15 Innsbrucker Autoren und Autorinnen, Eigenverlag
2006 Dimitré Dinev: Ein Licht über dem Kopf (Erzählungen)
2005 Sepp Mall: Wundränder (Roman)
2004 Thomas Glavinic: Der Kameramörder (Roman)

Ansprechpersonen: Elisabeth Rammer, Boris Schön, post.stadtbibliothek@innsbruck.gv.at