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Innsbruck liest

Innsbruck liest 2020 startet am 7. Mai


Einmal im Jahr erhalten die Menschen in Innsbruck ein besonderes literarisches Geschenk. Insgesamt sind es 10.000 Exemplare eines ausgewählten Buches, die kostenlos verteilt werden. Die 2004 von der Stadt Innsbruck gestartete Aktion Innsbruck liest hat sich durch den wiederkehrenden Erfolg und die sehr gute Außenwirkung als wichtiges Leseprojekt und als Fixpunkt im Innsbrucker Kulturleben positioniert. 2020 wird Innsbruck liest zum zweiten Mal von der Stadtbiblitohek organisiert. Viele Menschen sollen für das Lesen und die Literatur begeistert werden. Das Rahmenprogramm mit Veranstaltungen und Verteilaktionen unterstützt diesen zentralen Aspekt von Innsbruck liest.


Buchauswahl
Eine dreiköpfige Fachjury wählt jährlich das Buch aus.

Jurymitglieder für das Buch 2020
Priv.Doz.Dr.in Renate Giacomuzzi: Innsbrucker Zeitungsarchiv – Universität Innsbruck
Bernd Schuchter: Rezensent, Autor und Verleger (Limbus Verlag)
Anna Wieland: Buchhändlerin (Riepenhausen Schwaz)

Juryvorsitz und Projektbegleitung
Univ.-Prof. Dr. Thomas Wegmann: Institut für Germanistik, Universität Innsbruck

Innsbruck liest-Bücher bisher
2019 Laura Freudenthaler: Die Königin schweigt (Roman)
2018 Alina Herbing: Niemand ist bei den Kälbern (Roman)
2017 Friederike Gösweiner: Traurige Freiheit (Roman)
2016 Didi Drobna: Zwischen Schaumstoff (Roman)
2015 Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (Novelle)
2014 Erwin Riess: Herr Groll im Schatten der Karawanken (Roman)
2013 Margit Schreiner: Die Tiere von Paris (Roman)
2012 Judith W. Taschler: Sommer wie Winter (Roman)
2011 Annette Pehnt: Mobbing (Roman)
2010 Anna Kim: Die gefrorene Zeit (Roman)
2009 Rudolf Habringer: Alles wird gut. Liebesgeschichten (Erzählband)
2008 Sabine Gruber: Über Nacht (Roman)
2007 Anthologie Innseits
2006 Dimitré Dinev: Ein Licht über dem Kopf (Erzählungen)
2005 Sepp Mall: Wundränder (Roman)
2004 Thomas Glavinic: Der Kameramörder (Roman)


Ansprechpersonen: Elisabeth Rammer, Boris Schön, post.stadtbibliothek@innsbruck.gv.at

Das war Innsbruck liest 2019

Der Innsbruck liest-Roman 2019 war Die Königin schweigt von Laura Freudenthaler. Die Autorin erzählt in ihrem beeindruckenden Debütroman über eine in der Zwischenkriegszeit geborene Frau, die auf einem Bauernhof aufwächst und die es sich zur Lebensmaxime hat werden lassen, über vieles nicht zu sprechen – schon gar nicht über ihr eigenes Befinden. 

Das Rahmenprogramm vom 16. bis 28. Mai haben zahlreiche Menschen genützt, um die Autorin persönlich kennenzulernen, eine Lesung an einem besonderen Ort zu erleben und sich mit den Themen des Buches auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit erfahrenen Innsbrucker KulturveranstalterInnen wurden insgesamt fünf Veranstaltungen organisiert.

Erstmals gab es Verteilaktionen in der Straßenbahn, in den städtischen Schwimmbädern und auf Stadtteilplätzen. 10.000 Stück des Buches wurden an unterschiedlichsten Orten in Innsbruck verteilt - bis aufs letzte Stück. Es sind keine Exemplare mehr erhältlich. Wer Die Königin schweigt lesen möchte: Den Roman gibt es natürlich in der Bibliothek zum Ausleihen!

Link zur PresseaussendungBlitzlicht Abschlusslesung

Innsbruck liest 2019-Autorin Laura Freudenthaler


Laura Freudenthaler wurde 1984 in Salzburg geboren. Studium der Germanistik, Philosophie und Gender Studies, lebt in Wien. Die Erzählungen Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten erschienen 2014. Für ihren ersten Roman Die Königin schweigt (2017) erhielt sie den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2018. Im selben Jahr wurde das Buch als bester deutschsprachiger Debütroman beim Festival du Premier Roman in Chambéry (Frankreich) ausgezeichnet. Ihr zweiter, im Februar 2019 erschienener Roman Geistergeschichte, der mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet wurde.
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Innsbruck liest PartnerInnen 2019

Wir danken für die Zusammenarbeit: