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Das war Innsbruck liest 2019

Der Innsbruck liest-Roman 2019 war Die Königin schweigt von Laura Freudenthaler. Die Autorin erzählt in ihrem beeindruckenden Debütroman über eine in der Zwischenkriegszeit geborene Frau, die auf einem Bauernhof aufwächst und die es sich zur Lebensmaxime hat werden lassen, über vieles nicht zu sprechen – schon gar nicht über ihr eigenes Befinden. 

Das Rahmenprogramm vom 16. bis 28. Mai haben zahlreiche Menschen genützt, um die Autorin persönlich kennenzulernen, eine Lesung an einem besonderen Ort zu erleben und sich mit den Themen des Buches auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit erfahrenen Innsbrucker KulturveranstalterInnen wurden insgesamt fünf Veranstaltungen organisiert.

Erstmals gab es Verteilaktionen in der Straßenbahn, in den städtischen Schwimmbädern und auf Stadtteilplätzen. 10.000 Stück des Buches wurden an unterschiedlichsten Orten in Innsbruck verteilt - bis aufs letzte Stück. Es sind keine Exemplare mehr erhältlich. Wer Die Königin schweigt lesen möchte und keins der Innsbruck liest-Bücher ergattern konnte: Den Roman gibt es natürlich in der Bibliothek zum Ausleihen!

Link zur PresseaussendungBlitzlicht Abschlusslesung

Innsbruck liest-Autorin Laura Freudenthaler


Laura Freudenthaler wurde 1984 in Salzburg geboren. Studium der Germanistik, Philosophie und Gender Studies, lebt in Wien. Die Erzählungen Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten erschienen 2014. Für ihren ersten Roman Die Königin schweigt (2017) erhielt sie den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2018. Im selben Jahr wurde das Buch als bester deutschsprachiger Debütroman beim Festival du Premier Roman in Chambéry (Frankreich) ausgezeichnet. Ihr zweiter, im Februar 2019 erschienener Roman Geistergeschichte, der mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet wurde.

Über Innsbruck liest


Einmal im Jahr erhalten die Menschen in Innsbruck ein besonderes literarisches Geschenk. Insgesamt sind es 10.000 Exemplare eines ausgewählten Buches, die kostenlos verteilt werden. Durch den wiederkehrenden Erfolg und die sehr gute Außenwirkung hat sich Innsbruck liest als wichtiges Leseprojekt und als Fixpunkt im Innsbrucker Kulturleben positioniert. 

Initiiert wird Innsbruck liest seit 2004 von der Stadt Innsbruck. 2019 wurde die Aktion erstmals von der Stadtbibliothek Innsbruck organisiert, die an ihrem neuen Standort in der Amraser Straße die Kompetenzen in den Bereichen Literaturvermittlung und Veranstaltungen erweitert hat.

Wir wollen
… mit unseren Aktionen in die Stadtteile gehen.
… die Menschen an Orten außerhalb der etablierten Literaturinstitutionen erreichen.
… AutorInnen unterstützen und ins Gespräch bringen.
… Themen unserer Zeit kritisch beleuchten.
… und natürlich fürs Lesen begeistern.

Bereichernd ist die Vernetzung von engagierten KulturveranstalterInnen mit Wirtschaftstreibenden und der Bevölkerung. Ein breites Publikum soll für das Lesen und die literarische Auseinandersetzung begeistert werden. Das Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Formaten unterstützt diesen zentralen Aspekt von Innsbruck liest.


Buchauswahl
Eine dreiköpfige Fachjury wählt jährlich das Buch aus.

Jurymitglieder für das Buch 2019
Lena Kripahle | Buchhandel | Wagner‘sche
Christoph W. Bauer | Schriftsteller (u.a. Tiroler Landespreis für Kunst)
Dr.in Daniela Strigl | Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik | Assistentin am Institut für Germanistik an der Universität Wien

Juryvorsitz und Projektbegleitung
Univ.-Prof. Dr. Thomas Wegmann | Institut für Germanistik, Universität Innsbruck


Innsbruck liest-Bücher bisher
2019 Laura Freudenthaler: Die Königin schweigt (Roman)
2018 Alina Herbing: Niemand ist bei den Kälbern (Roman)
2017 Friederike Gösweiner: Traurige Freiheit (Roman)
2016 Didi Drobna: Zwischen Schaumstoff (Roman)
2015 Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (Novelle)
2014 Erwin Riess: Herr Groll im Schatten der Karawanken (Roman)
2013 Margit Schreiner: Die Tiere von Paris (Roman)
2012 Judith W. Taschler: Sommer wie Winter (Roman)
2011 Annette Pehnt: Mobbing (Roman)
2010 Anna Kim: Die gefrorene Zeit (Roman)
2009 Rudolf Habringer: Alles wird gut. Liebesgeschichten (Erzählband)
2008 Sabine Gruber: Über Nacht (Roman)
2007 Anthologie Innseits
2006 Dimitré Dinev: Ein Licht über dem Kopf (Erzählungen)
2005 Sepp Mall: Wundränder (Roman)
2004 Thomas Glavinic: Der Kameramörder (Roman)


Ansprechpersonen: Elisabeth Rammer, Boris Schön, post.stadtbibliothek@innsbruck.gv.at
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Das war das Innsbruck liest-Programm 2019


16. Mai, 19.30 Uhr: ORF Tirol Studio 3, Rennweg 14
Auftakt Innsbruck liest 2019 mit Laura Freudenthaler und dem Bläserquintett Blechbeißer, Moderation Martin Sailer

17. Mai, 17.00 Uhr: Abfahrt IVB-Endhaltestelle Bergisel
Literatur & Musik in der Linie 6 mit Laura Freudenthaler sowie Alexander Figl & Laura Marberger (Bass & Voice. Latin, Chanson und Jazz) im Rahmen einer Sonderfahrt nach Igls und retour

23. Mai, 16.00 Uhr: Café Namsa, Amberggasse 1
Erzählcafé, Menschen mit erfahrenem Gedächtnis erzählen die Geschichte(n) ihrer Stadt – Das Innsbruck liest-Buch als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Erinnerung. Moderation Stefan Abermann

24. Mai, 19.00 Uhr: Stadtbibliothek, Amraser Straße 2
Poetry Slam – Slammer. Dichter. Weiter. Slammerinnen Theresa Hahl und Katrin ohne H reagieren in einem spielerischen Wettkampf mit poetischen Statements auf das Buch. Moderation Martin Fritz

28. Mai, 19.00 Uhr: Stadtbibliothek, Amraser Straße 2
Lesung zum Sonnenuntergang
Die ehemaligen Innsbruck-liest AutorInnen Dimitré Dinev und Didi Drobna sowie die aktuelle Autorin Laura Freudenthaler lesen aus neuen Werken. Moderation Anna Rottensteiner

ULB Tirol, Hauptbibliothek Neubau, Innrain 52
Ausstellung Innsbruck liest – ein bibliothekarischer Rückblick

Signierstunden 
17. Mai, 14 Uhr: IVB-Straßenbahn Linie 2
21. Mai, 10 Uhr: AK Bibliothek, Maximilianstraße 7
27. Mai, 17 Uhr: Stadtbibliothek, Amraser Straße 2


Wir danken den UnterstützerInnen und PatnerInnen von Innsbruck liest 2019 für die Zusammenarbeit: