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Innsbruck liest


Einmal im Jahr erhalten die Menschen in Innsbruck ein besonderes literarisches Geschenk. Insgesamt sind es 10.000 Exemplare eines ausgewählten Buches, die kostenlos verteilt werden. Durch den wiederkehrenden Erfolg und die sehr gute Außenwirkung hat sich Innsbruck liest als wichtiges Leseprojekt und als Fixpunkt im Innsbrucker Kulturleben positioniert. 

Das Innsbruck liest-Buch 2019 wird am 7. Mai 2019 bekannt gegeben.

Initiiert wird Innsbruck liest seit 2004 von der Stadt Innsbruck. 2019 wird die Aktion erstmals von der Stadtbibliothek Innsbruck organisiert, die an ihrem neuen Standort in der Amraser Straße die Kompetenzen in den Bereichen Literaturvermittlung und Veranstaltungen erweitert hat.

Wir wollen
… mit unseren Aktionen noch mehr in die Stadtteile gehen
… die Menschen an Orten außerhalb der etablierten Literaturinstitutionen erreichen
… AutorInnen unterstützen und ins Gespräch bringen
… Themen unserer Zeit kritisch beleuchten
… und natürlich fürs Lesen begeistern

Bereichernd ist die Vernetzung von engagierten KulturveranstalterInnen mit Wirtschaftstreibenden und der Bevölkerung. Ein breites Publikum soll für das Lesen und die literarische Auseinandersetzung begeistert werden. Das Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Formaten unterstützt diesen zentralen Aspekt von Innsbruck liest.


Buchauswahl
Eine dreiköpfige Fachjury wählt das Buch aus.

Aktuelle Jurymitglieder
Lena Kripahle | Buchhandel | Wagner‘sche
Christoph W. Bauer | Schriftsteller (u.a. Tiroler Landespreis für Kunst)
Dr.in Daniela Strigl | Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik | Assistentin am Institut für Germanistik an der Universität Wien

Juryvorsitz und Projektbegleitung
Univ.-Prof. Dr. Thomas Wegmann | Institut für Germanistik, Universität Innsbruck


Innsbruck liest-Bücher bisher
2018 Alina Herbing: Niemand ist bei den Kälbern (Roman)
2017 Friederike Gösweiner: Traurige Freiheit (Roman)
2016 Didi Drobna: Zwischen Schaumstoff (Roman)
2015 Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (Novelle)
2014 Erwin Riess: Herr Groll im Schatten der Karawanken (Roman)
2013 Margit Schreiner: Die Tiere von Paris (Roman)
2012 Judith W. Taschler: Sommer wie Winter (Roman)
2011 Annette Pehnt: Mobbing (Roman)
2010 Anna Kim: Die gefrorene Zeit (Roman)
2009 Rudolf Habringer: Alles wird gut. Liebesgeschichten (Erzählband)
2008 Sabine Gruber: Über Nacht (Roman)
2007 Anthologie Innseits
2006 Dimitré Dinev: Ein Licht über dem Kopf (Erzählungen)
2005 Sepp Mall: Wundränder (Roman)
2004 Thomas Glavinic: Der Kameramörder (Roman)


Ansprechpersonen: Elisabeth Rammer, Boris Schön, post.stadtbibliothek@innsbruck.gv.at