Für alle, die gerne lesen und dabei ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen: Ursula Jennewein und Eva-Maria Grießer begleiten die Teilnehmenden auf einer Lesereise. Texte ab Deutschniveau A2/B1 werden gemeinsam gelesen und besprochen. Die Termine können auch einzeln besucht werden.
*** Eva-Maria Grießer ist Trainerin für Deutsch als Zweitsprache, Basisbildnerin und diplomierte Übersetzerin.
Ursula Jennewein ist Trainerin für Deutsch als Zweitsprache, Basisbildnerin, Erwachsenenbildnerin und Leiterin der Bildungsprogramme im Verein pitanga.
40.000 Kilometer ohne Flugzeug über Wüsten, Berge und Ozeane - zu uns selbst.
Eine inspirierende Geschichte über Freiheit, die Kraft der Mutterliebe, von innerem Wachstum und der Erkenntnis, dass das Glück nicht am Ziel, sondern auf dem Weg liegt und warum es sich immer lohnt, weiterzugehen.
Mit ihrem fünfjährigen Sohn 40.000 Kilometer bis nach Australien, ohne dabei in ein Flugzeug zu steigen. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer Reise voller Grenzerfahrungen, Wunder und Entscheidungen, die ihr Leben für immer verändern. Zwischen Schneestürmen und Dschungelpfaden, Segelturbulenzen und stillen Momenten, entdeckt Jasmin, was ihr wirklich wichtig ist. Je weiter sie reist, desto drängender wird die Frage: Wo ist unser Zuhause und was sind wir bereit, dafür loszulassen?
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Jasmin Böhm, geboren 1990, ist Doktorandin der Kunstgeschichte, Soziologie-Dozentin und alleinerziehende Abenteuermama. In den vergangenen Jahren ist sie zur Vorreiterin für Fahrradreisen mit Kind geworden, als sie 12.000 km mit dem Fahrrad und ihrem kleinen Sohn quer durch Europa zurückgelegt hat. Ihre letzte große Reise haben sie ohne Flugzeug nach Australien unternommen. Die Autorin lebt mittlerweile mit ihrem Sohn in Innsbruck.
Shared Reading ist eine etwas andere Art gemeinsam zu lesen und ruht in der einfachen Idee, Worte auf sich wirken zu lassen. Literatur wird laut gelesen, als sinnliche Erfahrung in einem geschützten Raum. Begleitet durch eine/n ausgebildete/n Leseleiter*in, begegnen wir in der Weltliteratur uns selbst und den anderen. In wohlwollender Atmosphäre treten wir in einen Gedankenaustausch. Vorwissen ist nicht nötig, Erfahrungswissen haben wir alle genug. Wer zuhört, gehört bereits dazu!
Jeder Termin ist auch einzeln besuchbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Von der Sichtbarmachung weiblicher Unsichtbarkeit und den Momenten der Selbstfindung zwischen den Verlusten
Lina und Lois sind schon ewig verheiratet. Ein Status quo, der so sicher schien. Doch dann hält Lois das monotone Filmband ihres gemeinsamen Lebens ohne Vorwarnung an. Er möchte die Scheidung. Lina steht vor einem ungewollten Neuanfang, einem Prozess der Auflösung, der alle Bereiche ihres Daseins umfasst. Sie ist auf sich allein gestellt und merkt, dass die Gesellschaft kaum Lebensentwürfe für „Frauen wie sie“ bereithält: Der Körper trägt die Spuren der Zeit, Freundschaften verdursten, die Verluste häufen sich im Großen wie im Kleinen, auch Linas Selbstbild löst sich in den Wirren radikaler Veränderungen auf.
Wie unter diesen Umständen wieder Vertrauen finden, sich neuen Aufgaben stellen und die Liebe wagen? Die neue Wohnung ist kalt, die Enkelkinder sehen Geister, wo einmal mehr war, Hobbys aus vergangenen Tagen wirken heute unpassend. Lina weiß nicht, wohin mit sich selbst. Aber eines weiß sie: Irgendwo liegen ihre Stärken. Sie muss sich nur daran erinnern und Mut im Unzumutbaren fassen.
Wer kann ich sein, wenn die Abhängigkeiten und nicht frei gewählten Selbstbilder wegfallen? „Das Jahr der Verluste“ erzählt in seiner Reduktion von der Kraft stiller Augenblicke, wenn ein ganzes Leben neu beginnen muss.
In einem grandiosen Comeback-Roman widmet sich Irene Prugger den realen Herausforderungen, die unsere Gesellschaft Frauen – Müttern – auferlegt. Das große Drama in „Das Jahr der Verluste“ bleibt aus: In zuerst leisen, aber zusehends selbstbewussteren Akten der Emanzipation findet die Protagonistin zu sich selbst zurück.
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Irene Prugger, geboren 1959 in Hall/Tirol, ist seit 1988 als freie Journalistin und Schriftstellerin tätig. Heute lebt sie in Mieming/Tirol. Prugger verfasst Prosa, Hörspiele und Theatertexte. Sie wurde mehrfach für ihr literarisches Schaffen ausgezeichnet, u. a. mit dem 1. Preis für Künstlerisches Schaffen der Stadt Innsbruck (Dramatik) und dem Otto-Grünmandl-Literaturpreis (2016). Bei Haymon erschienen bisher: „Wasser für Franek. Erzählung“ (1993), „Mitten im Weg. Roman“ (1997) und „Letzte Ausfahrt vor der Grenze. Erzählungen“ (2011). In den letzten Jahren hat sich Prugger besonders kürzeren Texten gewidmet. Im September 2026 erscheint mit „Das Jahr der Verluste“ im Haymon Verlag der neue Roman der Autorin.
Unsere Reise durch verschiedene Länder führt uns heuer nach Ischia, auf eine Insel im Golf von Neapel, wo Musik, Thermalquellen und mediterrane Lebenskunst den Alltag prägen.
Gemeinsam mit Serena Nacca entdecken wir Ischia nicht als Urlaubspostkarte, sondern durch Geschichten, Lieder, Bilder und kleine sprachliche Begegnungen. Wir sprechen über italienische Gastfreundschaft, das Leben auf einer Insel, traditionelle Küche und die besondere Beziehung der Menschen zum Vulkan und zum Meer.
Mit italienischer Musik, kleinen Rätseln und einfacher Konversation entsteht ein Sprach-Aperitivo voller Wärme, Kultur und „dolce vita“.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Italienisch statt.
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Serena Nacca ist gebürtige Italienerin, aus Ischia, im Golf von Neapel. Sie ist Dozentin für Italienisch an der Universität Innsbruck mit Schwerpunkt „Italienische Landeskunde“. Ihre Leidenschaft gilt der italienischen Musik.
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Wir bieten individuelle Führungen für Gruppen an. In der rund einstündigen Führung wird die Bibliothek vorgestellt und ein Blick hinter die Kulissen des Bibliotheksbetriebs gewährt.
Raumschiff Bibliothek ist unser kostenloses Veranstaltungsprogramm für Innsbrucker Schulen, das Lesungen, Schreibwerkstätten, Illustrationsworkshops, theaterpädagogische Angebote und entlehnbare Bücherkisten umfasst.
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