Kreativ-Werkstatt für Erwachsene/Jugendliche 13+ Im Linoldruck-Workshop entwerfen wir individuelle Motive. Diese verwandeln wir in einzigartige Druck-Kunstwerke. max. 12 TN
Im diesjährigen PFF Salon wird der Frage nachgegangen, wie unterschiedliche Stimmen in einer vielfältigen Gesellschaft zusammenklingen und wie mit ihren Spannungen umgegangen werden kann.
Im PFF Salon beschäftigen wir uns mit einem Begriff, der ursprünglich das gleichzeitige Erklingen eigenständiger Stimmen bezeichnet.
Wir übertragen ihn auf gesellschaftliche Zusammenhänge und fragen danach, was Polyphonie in einer Welt multipler Resonanzräume bedeuten kann. Zwischen Mehrsprachigkeit und Varianten künstlerischer Selbstbehauptung sowie zwischen umkämpften Formen der Teilhabe gehen wir der Frage nach, wie wir Stimmen hören und mit Dissonanzen umgehen.
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Sam Zamrik ist trans-queere Autorin, Übersetzerin und politische Bildnerin. Sie studierte Englische Sprache und Literatur in Damaskus, gründete dort einen Lyrikclub für marginalisierte Studierende und war Mitbegründerin der „New Wave of Syrian Metal“. Heute lebt sie in Berlin und schreibt unter anderem für die taz und den Tagesspiegel. Ihr 2022 bei Hanser Berlin erschienenes Debüt ICH BIN NICHT gilt als eindringliche poetische Auseinandersetzung mit Exil und Identität.
Andreas Oberprantacher ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Innsbruck und Leiter der Unit for Peace and Conflict Studies. Zentral für sein Verständnis von Philosophie ist eine historisch sich ungleich globalisierende „messy world“, die durch vielfältige Formen von Gewalt und Prozesse der Diskriminierung und Marginalisierung geprägt ist, aber auch durch Widerstand, Ungehorsam, Solidarität und Verlangen nach demokratischer Beteiligung und Teilhabe.
Michaela Senn ist Regisseurin, Dramaturgin und Schauspielerin. Sie ist die Gründerin des Performance- und Theaterkollektivs Triebwerk7 (ehemals tON/NOt) sowie Teil der Künstlerischen Leitung des Theater praesent – unter dem Motto „klein & widerständig“ steht es für eine lebendige, kritische, feministische und unbequeme Off-Szene in Innsbruck.
Moderation:
Renate Plieseis ist Musikerin, Musikpädagogin und Kulturarbeiterin. Sie studierte IGP und Konzertfach am TLK sowie Komparatistik an der Uni Innsbruck. Ihr Hauptinteresse gilt interdisziplinären Formaten an den Schnittstellen von Musik, Sprache und Theorie. Von 2024 bis 2026 war sie Beirätin der experimentellen Kunstplattform VORBRENNER. Seit letztem Jahr gehört sie zum Team des PFF.
Shared Reading ist eine etwas andere Art gemeinsam zu lesen und ruht in der einfachen Idee, Worte auf sich wirken zu lassen. Literatur wird laut gelesen, als sinnliche Erfahrung in einem geschützten Raum. Begleitet durch eine/n ausgebildete/n Leseleiter*in, begegnen wir in der Weltliteratur uns selbst und den anderen. In wohlwollender Atmosphäre treten wir in einen Gedankenaustausch. Vorwissen ist nicht nötig, Erfahrungswissen haben wir alle genug. Wer zuhört, gehört bereits dazu!
Jeder Termin ist auch einzeln besuchbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Femme fatale Die weibliche Macht im Schatten der Geschichte
»Ich möchte Frauen sichtbar machen, die mich faszinieren – jene, die die Geschichte prägten, aber hinter Skandalen, Intrigen und Vorurteilen standen. Trotzdem oder gerade deswegen wurde ihr Einfluss lange übersehen oder verzerrt dargestellt.« Samra Kljajic
Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich – für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war – warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen – und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen.
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Moderation: Marina Hilber (Institut für Geschichte, Universität Innsbruck)
Samra Kljajic aus Wien, studierte Internationale Entwicklung. 2021 folgte sie ihrer Leidenschaft Geschichte und produzierte dazu ihr erstes TikTok-Video. Dieses Video über die Kettensäge als Instrument der Geburtshilfe ging viral. Seither versorgt sie ihre Community mit spannenden und verrückten historischen Fakten, gibt unterhaltsame Einblicke in die Vergangenheit und vermittelt Zusammenhänge historischer Ereignisse. Über 250.000 Follower warten auf neueste Geschichten, außerdem arbeitet sie eng mit dem Wien Museum zusammen.
Nach Grönland zu reisen heißt, Erfahrungen zu sammeln. Grönland bringt jeden Menschen ans Limit. Sobald man Grönland verlässt, wächst die Sehnsucht nach der Rückkehr dorthin. Dennis Hartke war 10 Jahre Extremreiseleiter im Nordland. Seine Laufbahn begann an der rauen Ostküste Grönlands. Sein bebilderter Vortrag nimmt uns mit in eine von Stille, Eis und Bären dominierte Region am Rande der Welt. Begegnungen mit den Inuit, Tupfer von bunten Blumen, verlassene Militärbasen, Grenzerfahrungen in vereisten Fjorden, Einsamkeit und das tägliche Leben fernab jeglicher Zivilisation sind die Inhalte eines emotional geladenen Reiseberichts aus tiefem Herzen durch vollkommene Verbundenheit mit einem vereisten Land.
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Dennis Hartke ist von Beruf Reiseleiter, Wanderführer und Outdoorguide in den wilden Nordregionen der Erde. Zudem ist er Seminarleiter für Reiseleiterausbildungen in Deutschland, Spanien und Irland und ist Inhaber der Firma Bavaria Luxury Travel für Tagesfahrten im Allgäu. Nach über 10 Jahren auf hunderten von Touren durch die Wildnisse in Alaska, Kamtschatka, Grönland, Spitzbergen, Irland und Schottland wurde es Zeit, seine Erfahrungen in Vorträgen zu präsentieren.
24.10.2026
Samstag
10:30 - 12:00 Uhr
Demokratie zum Mitnehmen
Demokratie-Woche kids: für Kinder ab 8, mit Anmeldung
Straßenschilder regeln den Verkehr und gelten weltweit. Während der Demokratie-Woche werden die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ in der Bibliothek ausgestellt und laden zum Austausch ein (zu sehen vom 19. bis 31.10.2026).
Im Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, was ein gerechtes und gutes Zusammenleben ausmacht und werden anschließend kreativ. Wir stempeln Stofftaschen, die unsere demokratischen Werte sichtbar machen.
Workshop für Kinder ab 8 Jahren, Anmeldung erforderlich: +43 512 5360 5700.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Initiative Ja Demokratie Tirol.
Mehr Informationen über das Projekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ sind Hier.
Im Rahmen der Demokratie-Woche zeigt die Stadtbibliothek die Ausstellung „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ (zu sehen vom 19. bis 31.10.2026). Die Ausstellung entstand aus einem europäischen Kunstprojekt von Johannes Volkmann mit rund 500 Kindern und Jugendlichen. Die Schilder zeigen in der allgemein verständlichen Sprache der Verkehrsschilder den Weg zu einem demokratischen Zusammenleben auf. In der Bibliothek dienen die Schilder zwei Wochen lang als Anregung für Reflexion und Gespräche zur Bedeutung von Demokratie in unserer Gesellschaft.
Beim „Demokratie-Spaziergang“ am 24. Oktober gibt Politologe Reinhold Gärtner vertiefende Impulse zur Ausstellung und kommt mit den Teilnehmenden ins Gespräch.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Initiative Ja Demokratie Tirol.
Mehr Informationen über das Projekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ finden Sie Hier.
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Reinhold Gärtner, langjährige Tätigkeit in Forschung und Lehre am Institut für Politikwissenschaften der Uni Innsbruck. Schwerpunkte seiner Tätigkeit: politisches System Österreichs, Erinnerungs- und Gedenkpolitik, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, Politische Bildung und Radikalisierungsprävention.
Auftakt Black Print - Festival für Schwarze Perspektiven II
Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert – und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Moderation: Alexandra Antwi-Boasiako
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Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie lebt und arbeitet als Autorin und Publizistin in Berlin. Sie war unter anderem für die Tagesschau tätig und moderierte bei Deutschlandfunk Nova und dem RBB. Mit Maxi Häcke spricht sie im Podcast Feuer & Brot über Feminismus und Popkultur. Ihr erstes Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten belegte Platz 5 der Jahresbestsellerliste Sachbuch im Paperback 2020. Im gleichen Jahr wurde sie zur Kulturjournalistin des Jahres gewählt. Zuletzt erschien ihr Buch Identitätskrise.
Alexandra Antwi-Boasiako ist eine profilierte Moderatorin. Als Tochter ghanaischer Eltern geboren, hat sie einen Master in Creative & Media Enterprises von der University of Warwick und beherrscht mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Französisch, Englisch und Twi. Mit langjähriger Erfahrung in der Moderation von Literaturfestivals und Buchgesprächen hat Antwi-Boasiako Dialoge mit renommierten und preisgekrönten Autor*innen (u.a. Chimamanda Ngozi Adichie) oder auf bedeutenden Veranstaltungen wie dem Aké Arts and Book Festival in Lagos und dem Internationalen Literaturfestival Berlin geleitet und sich damit als prägnante Stimme im zeitgenössischen literarischen Diskurs etabliert. Antwi-Boasiako lebt und arbeitet in Hamburg.
28.10.2026
Mittwoch
10:30 – 12:00 Uhr
Aktiv durchs Leben
Übergänge bewusst gestalten – in neue Rollen finden
Vom Kindergarten in die Schule oder vom Berufsleben in die Pension – Übergänge wie diese begleiten uns ein Leben lang. Sie führen zu Veränderung in unserem Alltag und bringen neue Rollen, neue Aufgaben und neue Handlungen mit sich. In dem Workshop zeigen die Ergotherapeutinnen Julia Juric und Magdalena Schlögl, wie Übergange bewusst gestaltet und gut bewältigt werden können. Mit Tipps und alltagsnahen Impulsen für einen gelungenen Start in neue Lebensabschnitte
Anmeldung erforderlich: +43 512 5360 5700
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Julia Juric ist Ergotherapeutin und Initiatorin der Veranstaltungsreihe „Aktiv durchs Leben“. Sie arbeitet selbstständig in einer Praxis sowie in einem Pflegeheim in Innsbruck. Seit über zehn Jahren begleitet sie Menschen aller Altersgruppen. Im Mittelpunkt ihrer ergotherapeutischen Arbeit steht die Förderung größtmöglicher Selbstständigkeit im Alltag. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich gerne in Projekten der Gesundheitsförderung und Prävention, darunter das Teddybärenkrankenhaus an der Tirol Kliniken, Schulprojekte zum Thema psychische Gesundheit sowie die Veranstaltungsreihe „Aktiv durchs Leben“. Ihr Ziel ist es, Gesundheitswissen zu vermitteln und Menschen dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit aktiv zu erhalten.
Magdalena Schlögl ist Ergotherapeutin, Handlungswissenschaftlerin und Studiengangsleitung des FH-Bachelor-Studiengangs Ergotherapie der fh gesundheit in Innsbruck. Im Rahmen ihrer Arbeit mit Klient:innen verschiedener Lebensalter, in der Lehre sowie in der Forschung setzt sie sich vertiefend mit Übergangen des Lebens und deren Auswirkungen auf Handlung und Gesundheit auseinander. 2025 erschien das von ihr gemeinsam mit Beate Wetzelsberger verfasste Buchkapitel „Betätigungsübergänge (occupational transitions) von Kindern und Jugendlichen“. Derzeit leitet sie ein Forschungsprojekt an der fh gesundheit zum Thema Betätigungsübergänge von Studierenden.
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Gut zu wissen Die meisten Veranstaltungen könnt ihr ohne Anmeldung besuchen. Wenn ihr sicher gehen wollt, dass ihr einen Sitzplatz bekommt, reserviert euch bitte kostenlos telefonisch einen Platz.
Wir bieten individuelle Führungen für Gruppen an. In der rund einstündigen Führung wird die Bibliothek vorgestellt und ein Blick hinter die Kulissen des Bibliotheksbetriebs gewährt.
Raumschiff Bibliothek ist unser kostenloses Veranstaltungsprogramm für Innsbrucker Schulen, das Lesungen, Schreibwerkstätten, Illustrationsworkshops, theaterpädagogische Angebote und entlehnbare Bücherkisten umfasst.
Im Rahmen der Demokratie-Woche werden in der Stadtbibliothek von 19. bis 31.10.2026 die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ zu sehen sein. Dieses Projekt des Künstlers Johannes Volkmann entstand mit rund 500 Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern. Die Schilder zeigen in der allgemein verständlichen Sprache der Verkehrsschilder den Weg zu einem demokratischen Zusammenleben auf. In der Bibliothek dienen die Schilder zwei Wochen lang als Anregung für Reflexion und Gespräche zur Bedeutung von Demokratie in unserer Gesellschaft. In Zusammenarbeit mit der Initiative Ja Demokratie Tirol.
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