8.4.2025
Dienstag
19:00 Uhr
Barbara Yelin: Zeichnen gegen Hass und Gewalt
In Zusammenarbeit mit dem Haus der Begegnung
Lesung und Gespräch
Mit Barbara Yelin und Birgit Mertz-Baumgartner
Mehr erfahren Comic-Künstlerin Barbara Yelin spricht über ihre Arbeit, in der sie sowohl Überlebenden der Shoah als auch Betroffenen von Rassismus und Antisemitismus Stimme und Gesicht gibt.
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Auf vielfältige Weise reflektiert das Werk der deutschen Comic-Künstlerin Barbara Yelin Formen von Gewalt, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Rassismus.
Auf Basis zahlreicher Gespräche mit der niederländischen Holocaust-Überlebenden Emmie Arbel zeichntete Barbara Yelin deren Lebensgeschichte auf. Emmie Arbel wurde 1937 in Den Haag geboren und mit ihrer jüdischen Familie 1942 deportiert. Sie überlebte als Kind drei NS-Konzentrationslager, und lebt heute in Haifa. Die daraus entstandende viel beachtete und preisgekrönte Graphic Novel „Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“ erschien 2023.
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Barbara Yelin, Zeichnerin und Autorin, zählt zu den bekanntesten deutschen Comic-Künstler*innen: Ihr vielfach ausgezeichnetes Gesamtwerk umfasst Graphic Novels, Web-Comics, Comic-Strips, Illustrationen für Tageszeitungen, Magazine sowie Kinderbücher. Ihre Werke werden regelmäßig in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.
Yelin ist außerdem Mitinitiatorin des Gemeinschaftsprojekts “Wie geht es dir? Zeichner*innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus”, für das 48 Comicschaffende 60 Gespräche mit verschiedenen Dialogpartner*innen zeichneten. Das Projekt zeigt die im Anschluss an den 7. Oktober 2023 aufkeimenden Tendenzen von Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Rassismus und macht das Leid auf den verschiedenen Seiten sichtbar.
Im Gespräch mit Barbara Yelin wird ausgehend von ihrem Werk die Frage beleuchtet, welche Rolle Kunst und Kultur spielen können, um empathische Räume für Dialog, für das Zuhören und das Aushalten von verschiedenen Positionen zu schaffen.
Die Veranstaltung ist als Einzelveranstaltung ohne Anmeldung besuchbar, ist gleichzeitig aber auch Teil der Fachtagung „Brennpunkt Israel/Palästina. Vernetzungsgipfel zur politischen Bildung in Österreich“ in Zusammenarbeit mit dem Haus der Begegnung.
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Moderation: Birgit Mertz-Baumgartner, Universitätsprofessorin an der Universität Innsbruck, Leiterin des Forschungszentrums „Kulturen in Kontakt“. In ihrer Forschung beschäftigt sich die Literaturwissenschaftlerin u.a. mit dem Verhältnis von Geschichte und Literatur, Erinnerungsdiskursen, sowie Fragen der Identität und Differenz in (post)kolonialen Kontexten.
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Auf vielfältige Weise reflektiert das Werk der deutschen Comic-Künstlerin Barbara Yelin Formen von Gewalt, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Rassismus.
Auf Basis zahlreicher Gespräche mit der niederländischen Holocaust-Überlebenden Emmie Arbel zeichntete Barbara Yelin deren Lebensgeschichte auf. Emmie Arbel wurde 1937 in Den Haag geboren und mit ihrer jüdischen Familie 1942 deportiert. Sie überlebte als Kind drei NS-Konzentrationslager, und lebt heute in Haifa. Die daraus entstandende viel beachtete und preisgekrönte Graphic Novel „Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“ erschien 2023.
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Barbara Yelin, Zeichnerin und Autorin, zählt zu den bekanntesten deutschen Comic-Künstler*innen: Ihr vielfach ausgezeichnetes Gesamtwerk umfasst Graphic Novels, Web-Comics, Comic-Strips, Illustrationen für Tageszeitungen, Magazine sowie Kinderbücher. Ihre Werke werden regelmäßig in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.
Yelin ist außerdem Mitinitiatorin des Gemeinschaftsprojekts “Wie geht es dir? Zeichner*innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus”, für das 48 Comicschaffende 60 Gespräche mit verschiedenen Dialogpartner*innen zeichneten. Das Projekt zeigt die im Anschluss an den 7. Oktober 2023 aufkeimenden Tendenzen von Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und Rassismus und macht das Leid auf den verschiedenen Seiten sichtbar.
Im Gespräch mit Barbara Yelin wird ausgehend von ihrem Werk die Frage beleuchtet, welche Rolle Kunst und Kultur spielen können, um empathische Räume für Dialog, für das Zuhören und das Aushalten von verschiedenen Positionen zu schaffen.
Die Veranstaltung ist als Einzelveranstaltung ohne Anmeldung besuchbar, ist gleichzeitig aber auch Teil der Fachtagung „Brennpunkt Israel/Palästina. Vernetzungsgipfel zur politischen Bildung in Österreich“ in Zusammenarbeit mit dem Haus der Begegnung.
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Moderation: Birgit Mertz-Baumgartner, Universitätsprofessorin an der Universität Innsbruck, Leiterin des Forschungszentrums „Kulturen in Kontakt“. In ihrer Forschung beschäftigt sich die Literaturwissenschaftlerin u.a. mit dem Verhältnis von Geschichte und Literatur, Erinnerungsdiskursen, sowie Fragen der Identität und Differenz in (post)kolonialen Kontexten.