2.4.2026
Donnerstag
19:00 Uhr
Stefan Kutzenberger – Die Liste der Lebenden
Lesung und Gespräch
Mehr erfahren September 1858, mitten auf dem Atlantik. Eine nicht mehr ganz junge Frau treibt nackt auf einer Tür liegend in den sachten Wellen. Die Sonne scheint und in Gedanken ist sie in Dänemark.
Henriette Wulff, aus bester dänischer Familie, ist dreiundfünfzig, als sie sich entschließt, ihre Heimat hinter sich zu lassen und nach Amerika auszuwandern. Trotz ihres umtriebigen Soziallebens in den Salons Kopenhagens, trotz ihrer zahlreichen Bekanntschaften in Europa. Und trotz ihrer intensiven Freundschaft mit dem Dichter Hans Christian Andersen, mit dem sie über Jahrzehnte hinweg Hunderte Briefe wechselte.
Doch die Überfahrt endet in einer Katastrophe, der größten Schifffahrtskatastrophe des 19. Jahrhunderts. Inmitten der Trümmer des Dampfers »Austria« bleibt Henriette nichts übrig, als in Gedanken weiter Briefe an Andersen zu verfassen, ahnend, dass er zu Hause in seiner Schreibstube auch nicht anders kann, als ihr zu schreiben.
Stefan Kutzenberger erzählt die Geschichte einer unerkannten Liebe zwischen zwei Menschen, die erst im Angesicht des Todes begreifen, wie eng sie einander verbunden sind.
***
Stefan Kutzenberger, geboren 1971 in Linz (Oberösterreich), lebt als Schriftsteller und Universitätslektor in Wien. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Internationalen Literaturdialoge (Wien – San Francisco), den Stipendien der Literar-Mechana (Wien), des Literarischen Colloquiums (Berlin) und des Deutschen Literaturfonds (Darmstadt). 2018 erschien sein Debütroman »Friedinger«, 2021 vertrat er mit seinem Roman »Jokerman« Österreich bei der European Literature Night in New York, 2023 wurde sein Roman »Kilometer null« zum Österreich Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse nach San Francisco, Tunis und Istanbul geladen, 2024 feierte sein Theaterstück Diven im »Dilemma« Premiere. »Die Liste der Lebenden« ist sein vierter Roman.
Henriette Wulff, aus bester dänischer Familie, ist dreiundfünfzig, als sie sich entschließt, ihre Heimat hinter sich zu lassen und nach Amerika auszuwandern. Trotz ihres umtriebigen Soziallebens in den Salons Kopenhagens, trotz ihrer zahlreichen Bekanntschaften in Europa. Und trotz ihrer intensiven Freundschaft mit dem Dichter Hans Christian Andersen, mit dem sie über Jahrzehnte hinweg Hunderte Briefe wechselte.
Doch die Überfahrt endet in einer Katastrophe, der größten Schifffahrtskatastrophe des 19. Jahrhunderts. Inmitten der Trümmer des Dampfers »Austria« bleibt Henriette nichts übrig, als in Gedanken weiter Briefe an Andersen zu verfassen, ahnend, dass er zu Hause in seiner Schreibstube auch nicht anders kann, als ihr zu schreiben.
Stefan Kutzenberger erzählt die Geschichte einer unerkannten Liebe zwischen zwei Menschen, die erst im Angesicht des Todes begreifen, wie eng sie einander verbunden sind.
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Stefan Kutzenberger, geboren 1971 in Linz (Oberösterreich), lebt als Schriftsteller und Universitätslektor in Wien. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Internationalen Literaturdialoge (Wien – San Francisco), den Stipendien der Literar-Mechana (Wien), des Literarischen Colloquiums (Berlin) und des Deutschen Literaturfonds (Darmstadt). 2018 erschien sein Debütroman »Friedinger«, 2021 vertrat er mit seinem Roman »Jokerman« Österreich bei der European Literature Night in New York, 2023 wurde sein Roman »Kilometer null« zum Österreich Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse nach San Francisco, Tunis und Istanbul geladen, 2024 feierte sein Theaterstück Diven im »Dilemma« Premiere. »Die Liste der Lebenden« ist sein vierter Roman.



